Englisch-Zertifikat: So wird es für Remote Jobs in Deutschland anerkannt

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Englisch-Zertifikate wie TOEFL, IELTS, Cambridge und Co. sind für Remote-Jobs in Deutschland fast immer anerkannt – vorausgesetzt, sie sind aktuell und dein Englischniveau passt zum Jobprofil. Welche Zertifikate gefragt sind, hängt vom Arbeitgeber ab. Für internationale Teams wird Cambridge meist ebenso akzeptiert wie IELTS oder TOEFL.

Gerade im Bewerbungsprozess für Remote-Stellen zählt glaubwürdiger Nachweis mehr als der Name des Zertifikats. Wer jetzt wissen möchte, wo das eigene Englischniveau steht, kann hier unkompliziert sein Englischniveau testen: Englischniveau testen.

Vergleich: Welche Englisch-Zertifikate erkennen deutsche Arbeitgeber für Remote Jobs an?

Die Unterschiede bei englischen Zertifikaten wirken auf den ersten Blick wie ein kleiner Dschungel. Im Kern wollen deutsche Arbeitgeber, dass Bewerber klar belegen können, wie fit sie in Englisch sind – vor allem im schriftlichen und mündlichen Austausch. Egal ob TOEFL, IELTS oder Cambridge: Wer ein offiziell anerkanntes Zertifikat vorlegt, ist meist auf der sicheren Seite. Manche innovative Unternehmen greifen inzwischen auch auf moderne Tests wie Duolingo oder telc zurück, wenn der Bewerber ansonsten überzeugt. IT, Marketing oder Beratung? Der Arbeitgeber schaut auf die Vergleichbarkeit, den Prüfungsumfang und die Aktualität des Nachweises.

Vergleich international anerkannter Englisch-Zertifikate für Remote Jobs in Deutschland
Zertifikat Anerkennung Prüfungsformat Kosten (ca.) Gültigkeit
TOEFL International, Hochschulen & Unternehmen Online/Paper, 4 Skills (Reading, Listening, Speaking, Writing) 220 € 2 Jahre
IELTS International, gängige Unternehmen Papier, Online möglich, 4 Skills 230 € 2 Jahre
Cambridge International, viele HR-Abteilungen Papier, Online, je nach Level 175–260 € Lebenslang
Duolingo Start-ups, Tech-Konzerne Online, adaptiv, 4 Skills 59 € 2 Jahre
telc Mittelständler, Verwaltung Papierbasiert, je nach Level 150–180 € Unbegrenzt
TOEIC Konzerne (vor allem Wirtschaft) Papier/Online, 2 Skills (Listening, Reading), optional Speaking/Writing ab 130 € 2 Jahre
International English Test (IET) Wachsende Akzeptanz, remote Jobs Online, 4 Skills 65 € 2 Jahre
  • TOEFL, IELTS und Cambridge werden branchenübergreifend anerkannt.
  • Neue Anbieter wie Duolingo oder IET punkten mit geringerem Preis und Online-Prüfungen, sind aber je nach Arbeitgeber unterschiedlich akzeptiert.
  • Klassische Unternehmen bleiben oft bei Cambridge, TOEFL oder telc.

Erforderliches Englischniveau für beliebte Remote-Berufe in Deutschland

Der Maßstab für Englischniveau in Anzeigen ist fast immer der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (CEFR). Unternehmen erwarten für klassische Remote-Jobs (IT, Marketing, Kundenbetreuung oder Beratung) mindestens ein B2-Level. Ein Bereich, in dem alle vier Kompetenzen gefragt sind: Schriftlich, mündlich, verstehend und Ausdruck. Das entspricht: Du kannst Smalltalk führen, Präsentationen geben, E-Mails verfassen und Kundengespräche ohne großes Stocken meistern – stellen Sie sich das wie das Laufen auf dem Laufband vor; ohne zu stolpern, aber auch nicht olympiareif.

Konkret in deutschen Remote-Stellenanzeigen liest sich das dann so:

  • Softwareentwickler/in Remote: Englisch B2, Kommunikation im internationalen Team
  • Marketing Specialist Remote: Englisch C1, Präsentationssicherheit
  • Kundenservice Remote: Englisch B2, Telefon und E-Mail
  • Berater/in Remote: Englisch C1, Verhandlungssicher

Die CEFR-Stufen sind für Arbeitgeber so etwas wie die Kilogramm auf der Hantel im Fitnessstudio – das Gewicht lässt sich auf einen Blick vergleichen und ist objektiv. Wer prüft, welches Englischzertifikat zu den eigenen Karrierezielen passt, stößt oft auf hilfreiche Übersichten, etwa im Karriere-Leitfaden für Englischzertifikate 2026.

So weisen Sie Englischkenntnisse im Lebenslauf oder im Vorstellungsgespräch nach

Ein Zertifikat allein ist nicht genug, wenn der Bewerber es falsch im Lebenslauf angibt – oder gar vergisst, die Gültigkeit und das Level zu nennen. Glasklar angeben lautet die Devise: „Englischkenntnisse: Cambridge C1 Advanced, abgeschlossen 2023“ wirkt deutlich überzeugender als ein Verweis auf „gutes Englisch“, das jeder anders versteht.

Ein Trick im Online-Vorstellungsgespräch: Sei bereit, spontan auf Englisch zu switchen und typische Alltagssituationen zu simulieren, etwa eine kurze Präsentation oder eine kritische Rückfrage. Hier zahlt sich Vorbereitung wie bei einer Probevorstellung aus – denn beim echten Gespräch zählt der erste Eindruck. Wer sich vorbereitet, signalisiert Professionalität.

  • Zertifikate in separaten Abschnitt im CV nennen (z.B. „Sprachen/Kenntnisse”).
  • Datum, Level und ausstellende Institution angeben.
  • Im Gespräch: Alltagsbeispiele parat haben (z. B. Kundenanfrage, Meeting, Feedback geben).

Einfluss des Englisch-Zertifikats auf Einstiegsgehalt und Karriereentwicklung

Hand aufs Herz: Ein höheres Englischniveau zahlt sich finanziell aus. Wer mit C1 einsteigt, verdient im Schnitt bis zu 12% mehr als jemand mit B1, wie aktuelle Gehaltsanalysen von deutschen Jobportalen zeigen. Insbesondere im Tech- und Marketingbereich kann das Zertifikat das Ticket zu anspruchsvolleren Projekten oder leistungsorientierten Bonifikationen sein.

Karrierewege öffnen sich schneller, wenn das Englischniveau mit offiziellen Dokumenten belegt wird. Denn: HR-Manager verlassen sich im Zweifel lieber auf klare, standardisierte Nachweise als auf Bauchgefühl. Beförderungen und internationale Teamwechsel sind für viele ohne ein anerkanntes Zertifikat schlicht nicht vorstellbar – ähnlich wie eine Führerscheinprüfung der Schlüssel zum Autofahren ist.

  • CEFR C1 oder höher: Oft Voraussetzung für Teamleitung oder neue internationale Aufgaben.
  • B2 und Zertifikat: Einstieg in internationale Kundenprojekte möglich.
  • Kein Nachweis: Häufig längere Wartezeit bei Gehalts- oder Stellenwechsel.
Professional Advice from International English Test
Konkreter Tipp: Füge deinem LinkedIn-Profil noch heute den Skill „Englischkenntnisse“ samt offiziellem Zertifikat hinzu. Ein aktueller Nachweis hebt dich bei Remote-Bewerbungen direkt aus der Masse und ist bei Headhuntern oft das erste Auswahlkriterium.

FAQ

Welches Englisch-Zertifikat ist für Remote Jobs in Deutschland am wichtigsten?

Am weitesten verbreitet sind Cambridge, TOEFL und IELTS. Die Wahl hängt vom Job und Arbeitgeber ab, Cambridge-Zertifikate gelten als besonders flexibel anerkannt.

Wie lange sind Englisch-Zertifikate wie TOEFL oder IELTS gültig?

TOEFL und IELTS haben normalerweise eine Gültigkeit von zwei Jahren. Cambridge-Zertifikate dagegen sind unbegrenzt gültig.

Kann ich das Englischniveau auch ohne Zertifikat nachweisen?

In Einzelfällen überzeugt Praxiserfahrung, aber ein offizielles Zertifikat wird fast immer als objektiver Beleg bevorzugt.

Welche CEFR-Stufe brauche ich mindestens für Remote-Jobs?

Meist wird mindestens B2 gefordert, für Top-Stellen auch C1. Je internationaler das Team, desto wichtiger ist ein hohes Level.

Werden Online-Zertifikate wie Duolingo oder IET akzeptiert?

Zunehmend ja, besonders bei Start-ups oder digitalen Unternehmen. Große Konzerne oder der öffentliche Sektor setzen aber meist noch auf klassische Zertifikate.