Wer 2026 einen Remote Job aus Deutschland anstrebt, braucht meist ein anerkanntes Englischzertifikat – ohne Nachweis der Sprachkenntnisse bleibt die Bewerbung oft liegen. Arbeitgeber und internationale Teams setzen auf offizielle Zertifikate wie IELTS, TOEFL, Cambridge, aber auch auf neue digitale Formate. Wer sein Englisch dokumentiert, verbessert seine Chancen auf Beförderung und höheres Gehalt.
Viele unterschätzen die Unterschiede bei den Zertifikaten. Wer gleich individuell prüfen will, welches Level am besten passt, kann direkt hier sein Englischniveau testen.
Vergleich: Gängige Englischzertifikate und ihre Anerkennung in Deutschland
Im deutschen Arbeitsmarkt zählen IELTS, TOEFL und Cambridge zu den bekanntesten Sprachzertifikaten für Remote Jobs. Sie gelten als „Währung“ – vergleichbar mit Führerscheinen, die international anerkannt werden, aber unterschiedliche Gültigkeit und Prüfungsformate besitzen. Firmen achten dabei weniger auf die „Marke“ als auf den erreichten CEFR-Level (A1 bis C2), denn dieser belegt, wie sicher jemand im Job-Alltag kommuniziert. Vor allem die Branchen IT, Kundenservice, Vertrieb und Marketing schauen genau auf solche Nachweise, wenn Teams global verteilt agieren.
Die folgende Übersicht stellt in Kürze dar, welche Zertifikate in Deutschland anerkannt sind, welchem CEFR-Niveau sie zugeordnet werden – und in welchen Branchen sie besonders gefragt sind.
| Zertifikat | Zuordnung CEFR-Level | Hauptbranchen | Typische Anforderungen bei Remote Jobs |
|---|---|---|---|
| IELTS Academic/General | B1–C2 | Tech, Medizin, Bildung, Forschung | Mindestens B2; oft C1 bei Leitungsfunktionen |
| TOEFL iBT | B1–C2 | Wissenschaft, Internationales Recht, IT | Ab 80 Punkten (entspricht B2) üblich |
| Cambridge English (z.B. B2 First, C1 Advanced) | B2–C2 | Finanzen, HR, Verwaltung | Mindestens B2 für Remote-Jobs, C1 empfohlen |
| International English Test (IET) | A1–C2 | E-Commerce, Kundenservice, Start-ups | Vielseitig, akzeptiert ab B1/B2 |
| PTE Academic | B1–C2 | Tech, Start-ups, Bildung | Akzeptiert ab B2 (oft flexibler als TOEFL) |
- Die Höhe des CEFR-Level entscheidet meist mehr als die konkrete Prüfungsmarke.
- Flexibilität bei Bescheinigungen wächst, doch große Unternehmen setzen immer noch auf die Klassiker.
- Remote-first-Arbeitgeber achten auf Aktualität – Zertifikate älter als zwei Jahre sind selten gefragt.
Englischzertifikat im Lebenslauf: Was erwarten deutsche Arbeitgeber?
Im Lebenslauf zählt Klarheit: Wer Englisch auf B2- oder C1-Niveau nachweisen kann – etwa über Cambridge English oder TOEFL – hat bei Remote-Jobs fast immer einen Fuß in der Tür. Zum Vergleich: Ein gutes Arbeitszeugnis nützt wenig, wenn das Sprachniveau nicht belegt werden kann. Gerade Start-ups, internationale Konzerne und Tech-Firmen prüfen, ob Bewerber:innen sprachlich belastbar sind – wie ein Trainer beim Profisport nicht nur die Technik, sondern auch die Ausdauer testet.
Assessment Center fordern oft den Nachweis durch ein Zertifikat und testen im Gespräch die praktische Anwendung. Wer Englisch flüssig spricht, braucht dann keine Angst vor Spontan-Fragen zu haben – das Zertifikat zählt als Eintrittskarte, der Gesprächsteil zeigt, ob die Aussagen echt sind. Immer wichtiger werden digitale Zertifikate, die direkt per Link in Bewerbungsunterlagen eingefügt werden können. Viele Bewerber unterschätzen diese Möglichkeit.
Wer wissen möchte, wie Englischkenntnisse und digitale Qualifikationen bis 2026 die Remote-Arbeitswelt prägen, sollte sich einmal mit Englischkenntnisse und Remote Work: Globale Standards für 2026 beschäftigen – der Artikel geht auf aktuelle Trends und Standards ein.
- Beliebteste Zertifikate: Cambridge, TOEFL, IELTS, IET
- Im Lebenslauf am besten direkt das Sprachniveau (CEFR-Level) und das Ausstellungsjahr angeben
- Digitale Nachweise und einwandfreie Verlinkungen werden 2026 Standard sein
Englischzertifikat und Work Permits: Relevanz für internationale Remote-Tätigkeiten
Kommt ein Arbeitsvertrag mit ausländischen Unternehmen ins Spiel, geht es nicht mehr allein um den Arbeitgeber – Visa- und Aufenthaltsbehörden verlangen dann oft einen offiziellen Nachweis über Englischkenntnisse. Erinnert an eine Kontrolle am Flughafen: Nur wer die Papiere parat hat, kommt weiter, selbst wenn der „Flieger“ erst digital stattfindet. Besonders für Länder wie Australien, Kanada oder die USA ist ein B2- oder besser ein C1-Level Pflicht für Remote-Jobs. Mit dem passenden Zertifikat sichern sich Bewerber:innen bessere Gehaltsklassen und Chancen auf Teamleitungs-Positionen, weil internationale Projekte mühelose Kommunikation verlangen.
- Gehaltsklassen hängen sichtbar am Sprachniveau – C1 zertifiziert eröffnet mehr Verantwortung und bessere Vergütung.
- Einige Arbeitgeber übernehmen die Prüfungsgebühren, wenn ein CEFR-Level als „Upgrade“ für die Stelle notwendig wird.
- Ein fehlendes, offizielles Englischzertifikat kann ein Karrierekiller werden – ähnlich wie ein abgelaufener Pass bei der Grenzkontrolle.
Nutzen Sie die kommenden 24 Stunden, um alle bisherigen Englisch-Zertifikate aus Ihren Unterlagen exakt auf das CEFR-Level und das Ausstellungsdatum zu prüfen. Aktualisieren Sie Lebenslauf und digitale Profile um Informationslücken zu schließen – und heben Sie die gültigen Zertifikate gezielt hervor. Das setzt Sie bei internationalen Remote-Bewerbungen sofort auf den „Radar“ der Personalentscheider.
FAQ
Welches Englischzertifikat ist für Remote Jobs in Deutschland am sinnvollsten?
Empfohlen werden IELTS, TOEFL oder Cambridge, je nach Branche auch IET und PTE. Entscheidend ist immer das CEFR-Level, nicht allein das Logo.
Muss das Englischzertifikat aktuell sein?
Ja – Arbeitgeber bevorzugen Nachweise, die höchstens zwei Jahre alt sind. Ältere Zertifikate wirken veraltet und werden oft nicht akzeptiert.
Reicht ein Schulabschlusszeugnis als Englischkenntnis-Nachweis?
Nein, deutsche Arbeitgeber und internationale Teams akzeptieren fast immer nur standardisierte Zertifikate, kein Schulzeugnis.
Kann ich mich ohne Zertifikat auf einen internationalen Remote-Job bewerben?
Theoretisch ja, praktisch kommt man kaum weiter. Das fehlende Zertifikat ist oft Ausschlusskriterium, vor allem bei globalen Firmen oder Visaprozessen.
Gibt es schnelle Wege zum Englischzertifikat?
Online-Tests wie IET oder TOEFL Home Edition bieten schnelle Bewertungen und digitale Resultate – innerhalb weniger Tage verfügbar und international gültig.