IELTS, TOEFL oder Cambridge: Welcher Englischtest zählt mehr für Ihren Job?

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Suchen Sie den Englischtest, der Ihre Karriere in Deutschland am stärksten unterstützt? Für die meisten Arbeitgeber zählen der IELTS, TOEFL und das Cambridge Zertifikat ähnlich viel – entscheidend ist jedoch, welches Zertifikat zur Branche und der angestrebten Stelle passt. Wer gezielt auswählt, spart Zeit, Geld und steigert die Chancen auf Top-Jobs.

Wenn Sie unsicher sind, welcher Test zu Ihrem Sprachniveau passt, können Sie hier Ihren Englischlevel testen: test my English.

Vergleichstabelle: IELTS, TOEFL & Cambridge Zertifikat für Beruf und Migration

In deutschen Unternehmen müssen Sprachzertifikate vor allem international anerkannt sein – sonst bleibt die Bewerbung schnell liegen. Während der TOEFL besonders bei US-Firmen punktet, greifen britisch geprägte Arbeitgeber oft lieber zum IELTS oder Cambridge. Nicht nur der Name zählt: Die Struktur der Prüfungen und was sie tatsächlich messen, hat direkte Auswirkungen auf die Einsatzmöglichkeiten im Job oder bei der Migration.

Wichtige Englischtests im direkten Vergleich
Test Anerkennung (Deutschland/International) Prüfungsstruktur (Skills) Mindestpunktzahl (Beruf/Migration) Gültigkeit
IELTS Sehr hoch / Weltweit Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen Mind. 6,0–7,5 für Top-Jobs 2 Jahre
TOEFL Sehr hoch / Besonders USA Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen Mind. 90–100 (von 120 Punkten) 2 Jahre
Cambridge Zertifikat Sehr hoch / Europa & Global Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen B2 oder C1 empfohlen Unbegrenzt
International English Test (IET) Steigend / Flexibel online Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen Je nach Arbeitgeber 2 Jahre empfohlen

Die Wahl erinnert an die Suche nach dem passenden Werkzeug: Ein Hammer ist top, wenn man Nägel schlagen will. Eine Zange braucht man für anderes. So auch bei Sprachzertifikaten – je nach Job und Migrationsziel ist mal das eine, mal das andere Zertifikat der Schlüssel.

  • Für die meisten Unternehmen in Deutschland zählt: international geprüfte Qualität.
  • Branchen wie IT oder Health Care setzen bestimmte Mindestpunktzahlen voraus.
  • Für Visa oder Anerkennung im Ausland wird oft ein Nachweis benötigt, dessen Gültigkeit nicht überschritten ist.

Welche Englischtest-Zertifikate werden von Top-Arbeitgebern verlangt?

In aktuellen Jobanzeigen sind IELTS, TOEFL und Cambridge Zertifikate die festen Größen. Im Ingenieurwesen oder der Forschung gewinnt oft der TOEFL; Cambridge ist stark im Bildungsbereich und in Beratungshäusern. Im internationalen Management, der IT und Pflege wird meist akzeptiert, wer ein zertifiziertes aktuelles Testergebnis vorlegt.

Wer im medizinischen Sektor oder als Ingenieur arbeitet, wird feststellen, dass Arbeitgeber häufig nicht nur einen Score, sondern explizite Fähigkeiten fordern – zum Beispiel gutes wissenschaftliches Schreiben oder klares technisches Englisch. Manche Unternehmen legen Wert auf einen „Face-to-Face“-Testteil wie bei den Cambridge Exams, weil hier Gesprächskompetenz geprüft wird.

Auch wer überlegt, ins Ausland zu gehen, sollte sich rechtzeitig informieren: In Großbritannien ist oft IELTS Standard, während Australien und Kanada beides – IELTS und TOEFL – akzeptieren. Die Anforderungen der Branche ändern sich langsam, aber Beständigkeit zahlt sich aus. Wer nachlesen möchte, welche typischen Stolperfallen beim Englischlernen zu vermeiden sind, findet detaillierte Hinweise in Die häufigsten Fehler beim Englischlernen – und wie du sie vermeidest.

  • Mindestanforderungen variieren je nach Branche und Land.
  • Score Reports sollten aktuell (nicht älter als 2 Jahre) sein.
  • Je anspruchsvoller der Job, desto spezifischer der Test.

Englischtest-Ergebnisse im Lebenslauf: Worauf Personalentscheider achten

Gute Scores sind wie Eintrittskarten – doch allein der Name auf dem Ticket öffnet noch keine Türen. Personalentscheider schauen genau hin: Was sagt der Test über den beruflichen Alltag aus? Ein TOEFL von 90 Punkten hilft wenig als Kommunikationscoach, aber viel für technische Dokus.

Viele Bewerber machen den Fehler, nur ein Zertifikat aufzulisten, ohne Punktzahl oder Jahr. Das ist, als würde man beim Marathon nur die Teilnahme und nicht die Zeit angeben. Die besten Chancen bietet, wer seine genaue Punktzahl (und das Datum) angibt – und, falls online getestet, das offizielle Zertifikat nachreicht.

Bei vielen Online-Tests fehlt die Glaubwürdigkeit, weil sie weniger überprüfbar sind. Arbeitgeber vertrauen zertifizierten Prüfungsstellen deutlich mehr. Wer Wert auf Transparenz legt, sollte immer einen offiziell anerkannten Test wählen und das auch im CV klar benennen.

  • Ergebnisse mit Punktzahl und Jahr angeben
  • Bei Online-Tests auf offizielle Anerkennung achten
  • Nur echte Prüfungen zeigen, dass man unter echten Bedingungen testen kann
Professional Advice from International English Test
Vereinbaren Sie noch heute einen kurzen Test-Termin – viele Anbieter melden freie Plätze oft last minute. Wer 24 Stunden nach dem Englischtest sein Ergebnis schwarz auf weiß hat, kann es schon morgen direkt bei der nächsten Bewerbung einreichen. Pro Tipp: Zertifikate immer sofort einscannen und digital sichern.

FAQ

Welcher Englischtest wird am meisten akzeptiert?

IELTS, TOEFL und das Cambridge Zertifikat werden in deutschen Unternehmen am häufigsten anerkannt. Je nach Branche kann eine leichte Präferenz bestehen, alle drei gelten jedoch als Standard.

Wie lange ist ein Englischtest-Zertifikat gültig?

IELTS und TOEFL sind offiziell zwei Jahre gültig, das Cambridge Zertifikat meist unbegrenzt. Die meisten Arbeitgeber wünschen aktuelle Testergebnisse.

Wie gebe ich meinen Englischtest im Lebenslauf an?

Nennen Sie immer das exakte Testergebnis, den Testnamen und das Datum. Beispiel: „Cambridge C1 Advanced, 2023“ oder „TOEFL iBT 102/120, August 2022“.

Was gilt mehr: Online-Tests oder zertifizierte Prüfungen?

Zertifizierte Prüfungen (mit Identitätskontrolle) werden am meisten geschätzt. Bei Online-Tests achten Personalentscheider auf offizielle Akkreditierung und Nachweisbarkeit.

Welcher Test ist am einfachsten zu bestehen?

Das hängt vom eigenen Profil ab. Wer viel spricht, kommt beim Cambridge Speaking-Format oft weiter; wer gute Multiple-Choice-Strategien hat, kann beim TOEFL oder IET punkten.