Welche Englischzertifikate gelten bei Remote Jobs in Deutschland?

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TOEFL, IELTS, Cambridge English und der Duolingo English Test werden am häufigsten von deutschen Unternehmen anerkannt, wenn es um Remote-Jobs mit internationalen Teams geht. Online-Englischtests wie Duolingo gewinnen an Akzeptanz, einige klassische Arbeitgeber bevorzugen jedoch weiterhin Cambridge oder TOEFL. Es lohnt sich, das gewünschte CEFR-Level (meistens B2 oder C1) mit einem aktuellen Zertifikat nachzuweisen.

Wer unsicher ist, welches Englischzertifikat am besten zu den eigenen Zielen passt, kann einfach sein Englischniveau testen und so gezielt für die passenden Remote-Stellen planen.

Vergleich: Englischzertifikate und deren Anerkennung bei deutschen Arbeitgebern

Beim Thema Englischzertifikate für Remote Jobs in Deutschland entscheidet meist die Klarheit, nicht die Vielfalt. Unternehmen setzen auf etablierte Prüfungen, die weltweit einen Namen haben, aber auch flexible Online-Tests rücken ins Blickfeld. Die Tabelle verdeutlicht Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den wichtigsten Zertifikaten, von TOEFL bis hin zum International English Test (IET):

Vergleich: Anerkennung und Details gängiger Englischzertifikate
Zertifikat Format Akzeptanz bei deutschen Firmen Gültigkeit Durchschnittliche Kosten
TOEFL iBT Online & Testcenter Sehr hoch 2 Jahre ca. 265 €
IELTS Academic Papier & Computer Sehr hoch 2 Jahre ca. 250 €
Cambridge English (C1/C2) Papier & Testcenter Sehr hoch Lebenslang ca. 225–230 €
Duolingo English Test Online Steigend 2 Jahre ca. 59 €
International English Test (IET) Online Wachsend 2 Jahre ca. 39 €

Viele HR-Verantwortlichen in Deutschland wünschen sich einen möglichst aktuellen Nachweis. Firmen, die voll auf Remote setzten, achten besonders auf die Fähigkeit, spontan und flüssig in Meetings zu kommunizieren – da zählt nicht nur das Zertifikat, sondern auch, wie souverän ein Bewerber sich ausdrücken kann.

  • TOEFL und IELTS genießen stabile Akzeptanz, sind aber auf Dauer teurer.
  • Cambridge Zertifikate müssen nie erneuert werden – das hilft bei langfristigen Karriereplänen.
  • Duolingo und IET setzen auf Geschwindigkeit und Flexibilität. Gerade bei kurzfristigen Bewerbungen ein Vorteil.

Anforderungen an Englischkenntnisse in deutschen Remote-Job-Stellenanzeigen

Eindeutige Angaben sparen Zeit: Aktuelle Ausschreibungen für Remote-Positionen nennen das gewünschte Englischniveau meistens explizit, etwa „Englischkenntnisse mindestens auf B2-Niveau, idealerweise C1“ oder „Nachweis eines anerkannten Zertifikats, nicht älter als 2 Jahre“. Das CEFR-Modell liefert hierfür den Referenzrahmen. Zwischen B2 und C1 liegt die Zone, die für professionelle Remote-Arbeit als verlässlicher Standard gilt.

Formulierungen wie „verhandlungssicheres Englisch“ oder „fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift“ tauchen regelmäßig auf. Wer kein aktuelles Zertifikat vorweisen kann, wird oft zu einem unternehmenseigenen Sprachtest eingeladen. Ein bisschen wie beim Führerschein: Ein altes Zertifikat sagt wenig über die aktuellen Fahrfähigkeiten auf der internationalen Schnellstraße der Remote-Kommunikation.

So integrieren Sie Ihr Englischzertifikat optimal im deutschen Lebenslauf

Das richtige Englischzertifikat im Lebenslauf zeigt sofort internationale Mobilität. Die Positionierung erfolgt meist im Abschnitt „Sprachkenntnisse“, zum Beispiel:
Sprachen: Englisch – C1 (IELTS Academic, 7.5, 06/2023)
So konkret, so überzeugend. Der Bezug zu einem offiziellen Testdatum schafft Vertrauen. Eine indirekte Gehaltserhöhung gibt’s obendrauf, denn viele Arbeitgeber koppeln Englischskills an Einstufungen in der Gehaltsspirale.

  • Je höher und aktueller das Zertifikat, desto besser stehen die Chancen bei der Gehaltsverhandlung.
  • Cambridge-Zertifikate heben sich ab, sie signalisieren Langfristigkeit.
  • Online-Zertifikate wie Duolingo oder IET punkten durch Aktualität und Flexibilität – oft ein Pluspunkt, wenn alles schnell gehen muss.

Wer mehr erfahren will, wie Sprachnachweise nicht nur im Lebenslauf, sondern auch im Kontext moderner Arbeitsmodelle wie Homeoffice und Flexwork bewertet werden, kann sich im Beitrag Englischkenntnisse und Remote Work: Globale Standards für 2026 näher informieren.

Anerkennung von Online-Englischtests im deutschen Remote-Arbeitsmarkt

Die Digitalisierung verändert die Spielregeln. Wo früher fast nur TOEFL oder Cambridge akzeptiert wurden, haben Online-Formate wie der Duolingo English Test oder der International English Test längst ihr eigenes Spielfeld erobert. Gerade typischer für Tech-Firmen, Startups und international vernetzte Teams: Die Bereitschaft, ein Online-Zertifikat zu akzeptieren, ist deutlich gewachsen. Solange der Test vertrauenswürdig abläuft (Videoüberwachung, Identitätsprüfung, klare Scores), setzen auch deutsche Arbeitgeber zunehmend auf diese flexiblen Formate.

So wie man das eigene Fitnesslevel heute per App dokumentieren kann, lassen sich Sprachkenntnisse unabhängig vom Ort nachweisen – solange das Ergebnis von einer anerkannten Institution kommt und klar verständlich ist. Wer sichergehen will, prüft die Anforderungen in der Stellenausschreibung oder fragt gezielt im HR-Bereich nach.

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FAQ

Welches Englischzertifikat wird für deutsche Remote-Jobs am meisten verlangt?

TOEFL, IELTS und Cambridge English sind die Klassiker und werden von den meisten Unternehmen zuerst akzeptiert. Online-Zertifikate wie der Duolingo English Test werden aber immer populärer.

Was bedeutet „Englisch B2“ in der Stellenanzeige?

B2 steht für ein gehobenes Mittelstufenniveau nach dem Europäischen Referenzrahmen (CEFR). Es zeigt, dass Sie flüssig und spontan in Alltagssituationen und bei der Arbeit Englisch sprechen können.

Zählt ein Online-Test wirklich gleich viel wie ein TOEFL?

Das hängt vom Arbeitgeber ab. Bei traditionellen Firmen überwiegen noch klassische Tests; im Tech-Bereich oder bei Startups haben Online-Tests wie Duolingo oft die gleiche Gewichtung.

Muss das Englischzertifikat immer aktuell sein?

Viele Arbeitgeber akzeptieren Zertifikate, die nicht älter als zwei Jahre sind. Für Cambridge-Examen gilt meist auch die lebenslange Gültigkeit, sofern das Niveau noch passt.

Kann ich mich ohne Zertifikat bewerben?

Ja, aber dann verlangen viele Unternehmen einen hausinternen Englischtest oder ein spontanes Interview. Ein aktuelles Zertifikat verkürzt fast immer den Bewerbungsprozess.